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Region Nationalpark Hohe Tauern

Mittersill

Moorlandschaft am Pass Thurn, ein Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung

Eine Gruppe von etwa einem Dutzend Mooren liegt mit dem Wasenmoos als flächenmäßig größtem Moor im Bergland der Salzburger Schieferalpen im Osten des Pass Thurn. Von hier aus geht der Blick aus einer Höhe von 1200 bis 1500 Metern über das Salzachtal hinweg zur prächtigen Kulisse der Hohen Tauern im Süden.

Hier gehts zur Moorverbreitung in Österreich G.M.Steiner 2005, Die Moorverbreitung in Österreich (Pdf-Datei 6,1 MB)

Das etwa 190 Hektar große Gebiet erfüllt die Kriterien für „Feuchtgebiete von internationaler Bedeutung“ und ist daher nach dem heute wichtigsten Abkommen zum Schutz dieser Lebensräume mit dem internationalen RAMSAR-Prädikat ausgezeichnet. 

Hier gehts zur Ökologie der Moore am Pass Thurn
Ch. Keusch und G.M.Steiner 2005, Vegetationsökologische Grundlagen zur Ausweisung der Moore am Pass Thurn als Ramsar-Gebiet (Pdf-Datei 4,5 MB)

Institutionen wie die Österreichischen Bundesforste, die Naturschutzbehörden oder der Moorverein Wasenmoos sehen sich der bestmöglichen Erhaltung dieser sensiblen Landschaft verpflichtet. Dennoch sollten Moorschutz und Moorerlebnis kein Widerspruch sein. Es entspricht durchaus den Festlegungen der RAMSAR-Konvention, dass die Besonderheiten der Moore am Pass Thurn mit einer Besucherlenkung einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind.

Im Zusammenhang mit historischen und heutigen Nutzungen sowie Schutz- und Pflegemaßnahmen hat sich ein vielgestaltiges Mosaik an Landschaftszellen gebildet. Bietet dieses Mosaik im Gesamten eine hohe Zahl an Pflanzen- und Tierarten, so zeichnen sich die Hochmooranteile mit ihren extremen Lebensbedingungen durch Artenarmut, aber einen Reichtum an Besonderheiten aus.

Zweimal wurden in INTERREG- Projekten finanzielle Mittel genutzt, um in grenzüberschreitender Zusammenarbeit wertvolle Ideen zu Schutz-, Bildungs-, und Informations- Maßnahmen rund um das Thema Moor umzusetzen.

Die Kofinanzierung für den Salzburger Projektpartner erfolgte aus Mitteln der Europäischen Union (EFRE), des Lebensministeriums und des Landes Salzburg.

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     Foto oben: Blick nach Norden zum Schellenberg

Blick vom Wasenmoos zu den Hohen Tauern Foto: www.reifmueller.at
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